Kirche Zum Guten Hirten

Friedrichsfelde - Kurze Str. 4 | 10315 Berlin 

Kirchengeschichte

1906 wurde in der damaligen politischen Gemeinde Lichtenberg ein großes Territorium aus der Pfarrei St. Mauritius ausgegliedert und die Pfarrkuratie Karlshorst/Friedrichsfelde gegründet sowie die Kirche Zum Guten Hirten geweiht. Diese erste katholische Kirche von Friedrichsfelde wurde auf dem Grundstück errichtet, auf dem die in den 1980er Jahren erbaute Kirche Zum Guten Hirten, die heutige Pfarrkirche St. Hildegard von Bingen, noch immer ihren Platz hat.

Zu jener Zeit umfasste das Gebiet genau die Fläche, die seit 1.1.2022 die Pfarrgrenzen bildet. Während damals die Dörfer Friedrichsfelde, Karlshorst, Mahlsdorf, Kaulsdorf, Biesdorf und Marzahn dünn besiedelt waren, leben heute 320.000 Großstädter in zwei Stadtbezirken.

1906 ließ der Kaplan Bernhard Lichtenberg Spenden sammeln für den Neubau der Kirche. Schon 1907 wurde eine Orgel und Glocken aus der Gießerei Apolda eingebaut. 

1954 wurde ein Gemeindehaus mit dem Ehrennamen Bernhard-Lichtenberg-Haus dazugebaut. 

1978 wurde durch die gestiegenen Katholikenzahlen in Ost-Berlin ein Kirchenneubau in Auftrag gegeben. Die Architekten der Deutschen Bauakademie Rainer Rietsch, Walter Krüger und Bernd Stich entwarfen das Gebäude, am 28. April 1985 wurde die neue Kirche eingeweiht. Ebenso wurde ein neues Gemeindehaus im gleichen Stil errichtet. 

Später wurde in die neue Kirche eine 1968 hergestellte Orgel von Paul Ott (Göttingen) eingebaut.