Sakramente und (Wieder)eintritt
Von Taufe, Kommunion, Firmung zur Eheschließung oder dem Wiedereintritt in die Kirche
Taufe
Jeder darf getauft werden - egal in welchem Alter.
„Du bist mein geliebtes Kind!“ Diese Zusage Gottes gilt allen Menschen und verdeutlicht seine grenzenlose Liebe zu ihnen. Die Taufe gibt diese Zusage weiter an Ihr Kind und stärkt es mit Gottes Liebe, Segen und Schutz.
Das Sakrament der Taufe ist ein Zeichen des Lebens, des Schutzes und der Gemeinschaft mit Gott. In der Feier wird Ihrem Kind der Schutz und der Segen Gottes zugesprochen. Sie ist ein Geschenk Gottes an die Menschen und Ausdruck seiner Nähe und der Gemeinschaft mit uns. Um dieses unverfügbare und geheimnisvolle Geschehen der Taufe deutlich zu machen, wird es mit verschiedenen Elementen und Symbolen gefeiert.
Für mehr Hintergrundinformationen über die Taufe informieren Sie sich >> hier <<.
Für Erwachsene bieten wir einen Tauf-Vorbereitungskurs an: Mittwoch 17 Uhr in der Kirche Friedrichsfelde mit unserem Pastoralreferenten Yaroslav Kryshanovskyy (pastoralreferent@st-hildegard-bingen.de).
Erstkommunion
Jeden Sonntag feiern wir die Gegenwart Jesu in Brot und Wein
Taufe und Eucharistie sind die Hauptsakramente der Kirche.
Jährlich laden wir die katholischen Kinder des 4. Schuljahres zum Erstkommunionkurs in die jeweiligen Gemeinden ein. Die Kurse beginnen in der Regel nach den Sommerferien. So werden die Kinder gründlich von Haupt- und Ehrenamtlichen begleitet.
Zunächst werden die Kinder an Fragen des Glaubens herangeführt, dann folgt die Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung (Erstbeichte) und schließlich die Vorbereitung auf den Tag der Erstkommunion.
Für mehr Hintergrundinformationen über die Erstkommunion informieren Sie sich >> hier <<.
Für das Jahr 2026 sind folgende Termine für die Erstkommunionfeiern geplant:
- Biesdorf, Maria, Königin des Friedens: 10. Mai 2026
- Friedrichsfelde, Zum Guten Hirten: 10. Mai 2026
- Kaulsdorf, St. Martin: 26. April 2026
- Marzahn, Von der Verklärung des Herrn: 26. April 2026
Firmung
Das Sakrament der Firmung gehört zum religiösen Leben der katholischen Christen.
In vielen Pfarreien findet jährlich eine Firmung statt, bei der Jugendliche und junge Erwachsene vor der versammelten Gemeinde feierlich ihren Glauben bekennen.
Der Firmung geht üblicherweise eine Vorbereitungszeit voraus, der Firmkurs. In unserer Pfarrei beginnen wir in der Regel nach den Sommerferien mit der Vorbereitung der Jugendlichen. Der infrage kommende Jahrgang wird zuvor angeschrieben. Verantwortlich für den Firmkurs ist Gemeindereferent Torsten Drescher, der in Zusammenarbeit mit dem Seelsorgeteam und Begleitern den Firmkurs auf mehrere Samstage verteilt (in der Regel ein Treffen im Monat).
Der aktuelle Firmkurs mit Jugendlichen der 10. Klasse läuft. Die Firmung ist für Sonntag, den 30. August 2026 in Marzahn geplant.
Die Firmung wird in der Regel vom Erzbischof oder Weihbischof gespendet. Wenn Erwachsene getauft werden oder konvertieren, erhält der Pfarrer die Firmvollmacht.
Für mehr Hintergrundinformationen über die Firmung informieren Sie sich >> hier <<.
Beichte
Das Sakrament der Versöhnung
Wir bemühen uns, schon den Erstkommunionkindern zu vermitteln, dass die Vergebungszusage Gottes zu Befreiung und Frieden führen möchte.
So ist ein gutes Beichtgespräch in erster Linie auch ein Glaubensgespräch und will dem Menschen helfen, sein Leben im Licht der befreienden Botschaft des Evangeliums zu erkennen.
Regelmäßig wird das Sakrament in allen Gemeinden gespendet:
- Biesdorf: freitags 18.00 Uhr – 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
- Friedrichsfelde: freitags 18.30 Uhr – 19.00 Uhr und nach Vereinbarung
- Kaulsdorf: samstags 17.30 Uhr – 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
- Marzahn: samstags 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
Trauung
Gottes Nähe und Beistand für ein gemeinsames Leben
Um den Schritt einer lebenslangen Bindung bewusst gehen zu können, bedarf es nicht nur einer tiefen Zuneigung des Paares, sondern auch einer guten Vorbereitung.
Das Brautpaar meldet sich zunächst beim Pfarramt, um möglichst zum Wunschtermin kirchlich heiraten zu können. Sind beide katholisch, müssen die Brautleute in ihrer Taufpfarrei ein gültiges Taufzeugnis erbitten (nicht älter als 3 Monate). Ist einer der Brautleute nicht getauft oder einer anderen Konfession/Religion zugehörig, muss nur der katholische Teil dieses Taufzeugnis mitbringen. Überlegen Sie sich bitte auch schon, wer die Trauzeugen sein sollen.
Das eine sind die Regularien, die erledigt werden müssen, das andere auch eine gute Ehevorbereitung. Das Erzbistum Berlin bietet Ehe - Vorbereitungswochenenden an: (https://www.erzbistumberlin.de/feiern/heiraten/ehevorbereitung).
Das Sakrament der Ehe können sich nur Mann und Frau spenden. Das heißt aber nicht, dass Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, nicht in unserer Pfarrei ihren Platz finden können. Gottes „Ja“ zum Menschen ist unabänderlich und bedingungslos. Seinem Segen vertrauen wir alle Menschen an, gleich welcher Herkunft oder Identität sie sind oder in welcher Partnerschaftsform sie leben. Ausgrenzung passt nicht zu dem, was Jesus die Menschen gelehrt hat.
Für mehr Hintergrundinformationen über die Trauung informieren Sie sich >> hier <<.
(Wieder)Eintritt in die Kirche
Die Frage nach Gott und der Kirche
Uns ist es wichtig, die Menschen ergebnisoffen zu begleiten, denn eine Entscheidung für einen Wiedereintritt, zur Konversion oder bei ungetauften Erwachsenen zur Taufe, muss eine jede/ein jeder selbst treffen.
Die Frage nach Gott, nach dem Sinn im Leben begleitet viele, die sich momentan mit der Kirche schwertun und deren „Schwerfälligkeit“ nicht verstehen.
Wir verstehen unsere Gemeinden als Häuser mit offenen Türen und offenen Ohren, die nicht Menschen in ein Korsett zwängen, sondern ihnen einfach unsere Weggemeinschaft anbieten, gerade auch, um die für sie wichtigen Fragen des Lebens klären zu helfen, falls gewünscht.
Und wir haben unsere Herzen geöffnet für alle, gleich welcher Herkunft sie sind oder geschlechtlicher Identität sie angehören, gleich aus welchen Lebensverhältnissen sie stammen oder welch kritische Haltung sie zur „Amtskirche“ hegen.
Sprechen Sie uns also an, ohne Scheu und ganz offen. Wir bereiten Sie dann, falls Sie sich für den Weg Christ(in) zu werden entschlossen haben, eine Zeit lang auf den Empfang der Taufe, der Firmung und der Eucharistie (normalerweise in der Osternacht) vor.