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Hildegard v. Bingen

Unsere Pfarrei ist ein Zusammenschluss von zuvor (bis 2003) sechs bzw. (2021) vier zuvor selbständigen Gemeinden: Herz-Jesu, Biesdorf-Süd (bis 2003); Maria, Königin des Friedens, Biesdorf-Nord; St Maria Immaculata, Karlshorst (bis 2003); St. Martin, Kaulsdorf; Von der Verklärung des Herrn, Marzahn und Zum Guten Hirten, Friedrichsfelde.

 

Hildegard von Bingen kommt als Patronin vom Rhein an die Wuhle. Das hatte der Pastoralausschuss beschlossen. Hildegard von Bingen passt zu unserer Pfarrei. „Himmlisches mit Irdischem verbinden” - das wollte Hildegard von Bingen (1098-1197). Die Benediktinerin verstand sich als Brückenbauerin zwischen Himmel und Erde. So wollen wir auch sein: mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen und zwischen Gott und Menschen vermitteln.

 

So heterogen wie die Stadtbezirke und Kieze auf dem Gebiet unserer Pfarrei St. Hildegard von Bingen sind, so sind es auch ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Diese Unterschiedlichkeiten gilt es zu verbinden, die jeweiligen Stärken und Charismen zu nutzen und Gottes Gegenwart zu bezeugen. Die „Gärten der Welt“ in Marzahn zeigen Heilpflanzen und Kräuter. Das verbindet uns mit Hildegard, die sich um die physische, psychische und spirituelle Heilung bemühte.


Lehrerin

Auf dem Territorium der Pfarrei haben wir das Priesterseminar Redemptoris Mater sowie vier Hochschulen. Hildegard war eine Seherin; sie wurde 2012 zur Kirchenlehrerin ernannt. Als Patronin der Naturwissenschaftler und Sprachforscher könnte sie Studierenden wie Lehrenden interessante Impulse geben.


Visionärin

Als Mystikerin dachte Hildegard symbolisch. Sie versuchte, hinter allen äußeren Erscheinungen eine analoge geistige und geistliche Bedeutung zu finden, um so Gott, Welt und Mensch als Ganzes zu deuten. Ihre Visionen sind von inhaltlicher Fülle und Vielseitigkeit, verknüpfen theologische, kosmologische, naturkundliche sowie spirituelle Erkenntnisse.


Nonne und Komponistin

Die Ordensfrau begeisterte besonders junge Menschen. Sie wuchs über den Standesdünkel ihrer Zeit hinaus. So gründete sie ein Kloster, in dem auch nichtadelige Frauen aufgenommen wurden. Mit dem Don-Bosco-Zentrum in Marzahn wurde ein Lebensort für Jugendliche geschaffen, die aus prekären Familien stammen. Auch die Ökumenische Kinder- und Jugendkantorei in Marzahn passt gut zu Hildegard, die eine begnadete Komponistin war. Für sie war die Musik göttlichen Ursprungs: Welt und Mensch bildeten ein wohlklingendes Beziehungsgefüge

 

Hildegard war Systemikerin. In ihrer gewaltigen Kosmosschrift fließt alles zusammen, was ihr wichtig war. Der Mensch erscheint als Mikrokosmos, der in all seinen körperlichen, geistigen und seelischen Kräften die Gesetzmäßigkeiten des Makrokosmos widerspiegelt. Wir möchten mit unserer Pfarrei Licht sein im System Marzahn, Hellersdorf, Kaulsdorf, Biesdorf, Friedrichsfelde/Karlshorst, uns nicht mit uns selbst beschäftigen, sondern als Mikrokosmos im Makrokosmos wirken. Alle, die etwas anfangen können mit der Vorstellung von Gesundsein, von Heil und Heilung stöbern in Hildegards Schriften und lernen sie kennen als eine Frau, die ganz mit Gott verbunden war: mit den Füßen auf der Erde und dem Herzen im Himmel.


Den Text verfasste Hildegard Stumm, von der auch eine ausführliche Lebensbeschreibung erarbeitet wurde, die Sie hier gern herunterladen können.

 

Nach der Melodie „Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht“ GL 463 wurde auch ein Patronatslied erstellt. Für den gottesdienstlichen Gebrauch ist es frei zu verwenden.

 

Foto: ⓒWandgemälde "Hildegardis Prophetissa" ⓒ Abtei St. Hildegard, Rüdesheim Eibingen

hildegard
Hildegardlied

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