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St. Marien

Kirche Karlshorst

Foto: Johannes Straub

 

Nachdem Karlshorst und Friedrichsfelde anfangs eine Pfarrei bildeten, wurde aufgrund der ständig wachsenden Zahl der Katholiken auch St. Marien in Karlshorst selbständige Pfarrei. Zunächst diente der heutige Gemeindesaal im Pfarrhaus als Kapelle. Am 6. Dezember 1936 konnte dann die neue Kirche geweiht werden.

 die heute noch die größte Kirche in der am 1.1.2022 gegründeten neuen Pfarrei St. Hildegard von Bingen ist. Das mächtige, 4stimmige Geläut, dass sofort mit eingebaut wurde, erklang allerdings nur kurz, die Nationalsozialisten holten die drei schwersten Glocken vom Turm – sie bleiben nach dem Krieg verschwunden.

 

Die Kirche St. Marien (Unbefleckte Empfängnis) ist ein denkmal­geschützter Bau in neoromanischen Formen aus den Jahren 1935 bis 1937. Das mächtige vierstimmige Geläut, das mit eingebaut wurde, erklang allerdings nur kurz: Die Nationalsozialisten holten die drei schwersten Bronzeglocken vom Turm. Sie blieben nach dem Krieg verschwunden.

Im April 1945 traf eine Granate das Kirchdach und explodierte in der Holzbalkendecke, ohne jedoch größere Schäden anzurichten. Da der Stadtteil Karlshorst nach 1945 Sitz der sowjetischen Kommandantur wurde, konnte die Gemeinde längere Zeit weder über die Kirche noch das Pfarrhaus verfügen. Durch Soldaten der Roten Armee verwüstet und ausgeplündert wurde die Kirche am 1. Januar 1950 der Pfarrei wieder übergeben und mit Herzblut sowie hoher Spendenbereitschaft von Gemeindemitgliedern hergerichtet.

Nach der Wiedervereinigung konnte aufgrund einer großzügigen Spende eine zweite Glocke gegossen werden.

Auch schmücken seit 1993 neue Altarraumfenster in farbiger Glasmalerei der Berliner Künstlerin Helga Lingnau-Sachs die Kirche. Sie tragen die Widmung „Bernhard Lichtenberg zu Ehren“. Der spätere Dompropst von St. Hedwig war der erste Seelsorger der Karlshorster Gemeinde.

 

2017 wurde eine große gebrauchte Orgel der Firma Gebr. Stockmann Orgelbau eingebaut.

 

2003 wurde die Karlshorster Pfarrei als selbständige Einheit aufgelöst und mit der Pfarrei Zum Guten Hirten zusammengelegt. Seit 2022 gehört die Gemeinde Zum Guten Hirten Friedrichsfelde mit St. Marien Karlshorst zur katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen.       

                                                                                                                                                                 Juliane Bittner

 

Kirchenfenster St. Marien Vetter

Foto: Joachim Fisahn

 

Seit 1.1.2022 gehört die Gemeinde Zum Guten Hirten mit St. Marien zur katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Hildegard von Bingen

 

Kirche St. Marien 

Gundelfinger Str. 36

10318 Berlin

 

Gemeindeadresse und Sitz der Pfarrei St. Hildegard von Bingen

Zentralbüros:

Kirche Zum Guten Hirten

Kurze Str. 4

10315 Berlin

Tel.: (030) 64 38 49 70 (Zentralbüro in Friedrichsfelde)

E-Mail: kontakt@st-hildegard-von-bingen.de

 


Pfarrer Martin Benning

Tel.: (030) 64 38 49 72 mit Seelsorgeteam

E-Mail:


Seelsorger(in) vor Ort:

Pfarrer Martin Benning

Gemeindereferent Torsten Drescher

Tel.: (030) +49 174 373 23 29

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Kontakt

Zentralbüro

Tel.: (030) 643 849 70

 

Kurze Straße 4
10315 Berlin

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Pfarrer Martin Benning

Tel.: (030) 643 849 72
 

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